MKSM – Stottern, Musik und der Mut, sich zu zeigen

Shownotes

Stottern hört man nicht immer. Manchmal merkt es nur der Mensch, der gerade versucht, ein Wort herauszubekommen. Mein Gast MKSM kennt dieses Gefühl seit seiner Kindheit. In der aktuellen Folge des BB RADIO Mitternachtstalk Podcasts hat er mir erzählt, dass er im Restaurant früher manchmal etwas bestellte, das er gar nicht wollte. Nur weil er sicher war, den Namen des Gerichts aussprechen zu können.

Heute steht Maxim als Sänger, Songwriter und Geiger unter dem Künstlernamen MKSM auf großen Bühnen. Er spricht zwischen seinen Songs zum Publikum, gibt Interviews und geht offen mit seinem Stottern um. Als Jugendlicher hätte er sich genau das gewünscht: jemanden, der öffentlich stottert und sich nicht dafür versteckt. Seit 2025 ist er der erste Botschafter der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe. Dort hört er als Peer-Berater auch anderen stotternden Menschen zu.

Maxims Geschichte beginnt in Russland. Er wuchs in der Ukraine auf und kam mit knapp zehn Jahren als Spätaussiedler nach Deutschland. Später studierte er Violine und Popgesang in Frankfurt, lebte mit seinem Mann eine Zeit lang in London und zog schließlich nach Berlin. Geige spielt er seit seinem siebten Lebensjahr. Beim Singen stottert er nicht. Das heißt aber nicht, dass der Weg auf die Bühne einfach war. Gerade vor Interviews kennt er bis heute diesen kurzen Gedanken: Was, wenn die Worte diesmal nicht kommen?

Viele von euch haben MKSM vielleicht schon bei einem CSD erlebt. Er gehört zu den gefragtesten Pride-Acts Deutschlands und war 2026 auf seiner bisher größten CSD-Tour unterwegs. Im Juni erschien seine erste deutschsprachige EP „Was Liebe wirklich kann“. Darin erzählt er von Familie, Zugehörigkeit, Liebe und davon, den eigenen Platz zu finden. Dass er diese Geschichten nun auf Deutsch singt, hat auch für ihn selbst etwas verändert.

Am 22. Oktober ist Welttag des Stotterns. Die Botschaft an Jugendliche lautet in diesem Jahr: „Du bist nicht allein.“ Mit Maxim spreche ich darüber, wie viel Kraft dieser Satz haben kann. Über Wörter, die manchmal nicht kommen. Über Menschen, die zuhören, statt einen Satz für ihn zu beenden. Und über einen Musiker, der heute genau die Stimme ist, die er selbst früher gebraucht hätte.

Ich wünsche euch viel Spaß bei einem Gespräch mit viel Tiefe. MKSM im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Der Wunsch danach, dass die Sprache fließend und perfekt nach außen wirkt war eine Zeit lang quasi größer als das, dass man mich versteht was ich eigentlich aussagen will.

00:00:10: Und immer wieder kam es halt eben auch dazu, dass sich dann etwas gesagt habe und dachte okay das war jetzt relativ flüssig aber das war nicht ganz was ich sagen wollte weil der Wunsche nach Perfektion so gigantisch war und die Anzahl der Wörter vor denen man Angst hat wird immer größer.

00:00:26: Ich denke mir eigentlich vor jedem Interview immer wieder davor.

00:00:30: Gott, es kann heute wieder genauso sein wie es mal war.

00:00:32: also wirklich die dieses bisschen Angst.

00:00:35: das Heute ist der Tag dass es mich so übermandt dass ich nichts.

00:00:40: Es ist immer da.

00:00:41: Ich habe damals die Songs an denen wir gearbeitet haben an Peter und Ulf geschickt

00:00:47: Peter Plater und Ulff Leo Sommer

00:00:52: weil ich nach dem Weg gesucht habe die Songs zu veröffentlichen Und ich wusste dass Peter und ULF auch im Publikum sind.

00:00:58: Und dann hat er mir geschrieben, ja mein Auftritt war in Ordnung.

00:01:02: Aber er fand so ein bisschen schade.

00:01:04: viele Songs an diesem Abend waren auf Englisch und dass er sich das gewünscht hätte, dass es nicht auf englisch ist.

00:01:11: Jetzt ist es so wenn ich nicht auf Deutsch spiele und ich hab bitte nur noch zwei meiner englischen Songs noch in meinem Programm.

00:01:19: Es ist viel weiter weg von mir.

00:01:20: bei den Songs auf Deutsch ist es halt null so.

00:01:23: Der BB-Radio Mittenachtstalk als Podcast mit Jens Hermann.

00:01:30: Am zwanzigsten Oktober ist Welttag des Stotterns, in diesem Jahr richtet die Bundesvereinigung Stotter und selbst hilft ihren Blick besonders auf Jugendliche.

00:01:39: Du bist nicht allein.

00:01:40: Und mein heutiger Gast weiß, wie wichtig genau das sein kann?

00:01:43: Denn als Kind hat er selbst gestottert.

00:01:45: Später wurde Ersänger Songwriter und Geiger beim Singen stotterte übrigens überhaupt nicht!

00:01:50: Beim sprechen eigentlich auch nicht denn wir haben ja gerade eine halbe Stunde jetzt hier ein Vorgespräch geführt und ich habe nichts gehört.

00:01:57: Werbar als Musiker auf einer Bühne steht spricht auch zwischen den Liedern und irgendwann kommen auch Interviews dazu.

00:02:02: Heute nutzt Maxim Beides seine Musik und seine Sprechstimme.

00:02:06: Er hat sogar ein Song über das Stotter geschrieben, tritt auf den meisten Pride-Bühnen auf... ...und er ist der erste Botschafter der Bundesvereinigung Stottern und Selbsthilfe!

00:02:14: Dort hört er als Pierberater auch unter anderem stotternen Menschen zu.

00:02:17: Bisher alles richtig?

00:02:18: Bisher alle super!

00:02:19: Super

00:02:19: geht weiter!

00:02:20: Im Juni hatte seiner erste deutschsprachige EP veröffentlicht Was Liebe wirklich kann.

00:02:24: Und wir sprechen heute darüber, wie es ist Worte manchmal nicht herauszubekommen und trotzdem sehr viel zu sagen zu haben über Musik Familie Sichtbarkeit und über die Menschen, die uns zuhören.

00:02:33: herzlich willkommen lieber Maxim.

00:02:35: Ja vielen Dank.

00:02:35: das war auf jeden Fall ein sehr schönes schönes Intro.

00:02:38: Du hast

00:02:38: einmal gesagt dass du dir als Jugendlicher ein öffentliches Vorbild gewünscht hättest Das störtert und offen damit umgeht.

00:02:46: Und jetzt bist du selbst genau der Der das tut.

00:02:48: für alle anderen Ja,

00:02:49: ich meine es gab ja immer wieder ein paar Artists von denen man das wusste dass sie auch eine Sprechbehinderung haben.

00:02:57: aber das was mir bis heute eigentlich so gefehlt hat ist Jemand, der wirklich offen damit umgeht.

00:03:05: Wo ist nicht einfach noch irgendwie ... Es ist also dass man sich so ein bisschen sagt es ist irgendwie da aber wir achten in Interviews drauf das man davon wenig hört.

00:03:14: Wir werden alles vorher aufzeichnen wir sprechen da am liebsten nicht drüber nur wenn's nicht anders geht.

00:03:21: und Das is'n Umgang den ich auch lange Zeit auch bei mir irgendwie gedacht habe, dass ich den gut finden würde.

00:03:27: Also alles so sehr zu vertuschen wie es geht.

00:03:29: Ich hab wirklich sehr viel auch.

00:03:30: Ich war, könnte ich jetzt noch aber, ein großer Fan vom Umformulieren.

00:03:36: also wenn ich spüre einen Wort wird vielleicht schwierig da könnte man irgendwas erahnen, könnte man irgendetwas hören einfach um Formulieren damit der Wunsch danach das die Sprache fließen und perfekt nach außen wirkt war eine Zeit lang quasi größer als mich versteht, was ich eigentlich aussagen will.

00:03:55: Und immer wieder kam es halt eben auch dazu dass sich dann etwas gesagt habe und dachte okay das war jetzt relativ flüssig aber das war nicht ganz was ich sagen wollte weil ich dann schon Option B oder C benutzt habe, weil der Wunsch nach Perfektion so gigantisch war und das führt zu nichts Gutes, denn der Druck wird natürlich immer größer Option B das erste Mal benutzt hat, dann kann es sein dass man beim nächsten Mann spürt.

00:04:24: Option B könnte auch schwierig werden, da geht man zu C und ist ja also die Unsicherheiten und die Anzahl der Wörter vor denen man Angst hat wird immer größer und das war nicht so der Weg.

00:04:35: Aber weißt du was diese Angst vor Wörtern habe ich als Radiomoderator natürlich permanent weißte?

00:04:39: Ich versuche hier vorteilich nicht ausschmeißen

00:04:41: kannst Du aber das ist etwas was wo ich mich auch immer wieder dran erinnern muss die beruflich sprechen, die keine Sprechbehinderung haben.

00:04:53: Auch auf Dinge achten und auch vielleicht auch mal von der Rede aufgeregt sind.

00:05:01: Also ich muss mich da wirklich aktiv immer wieder daran erinnern weil für mich war jahrelang so... Ich hatte das Gefühl naja gut wenn man flüssig sprechen kann da hat man ja vorm Sprechen gar keine Angst egal wo!

00:05:14: Und es ist natürlich also Das stimmt natürlich nicht, sie ist einfach eine Lüge.

00:05:18: Ja!

00:05:20: Ich habe immer tierische Aufregung für großen Veranstaltungen.

00:05:22: Also wenn viele Menschen draußen vor der Bühne stehen und ich

00:05:25: dachte okay

00:05:25: das sind jetzt auch vor allem... Wenn ich manchmal nicht so hundertprozentig im Thema bin oder da zumindest weiß ich von Worten die in dieser ganzen Geschichte drin vorkommen, die ich nicht richtig aussprechen kann.

00:05:36: also ich kann Sie manchmal aussprechen aber ich kann sie im Redefluss nicht aussprechen weil mir teilweise die Luft fehlt weil ich mich sehr darauf konzentrieren muss dass sich sie an einer richtigen Stelle betonen.

00:05:45: Absolut, ja.

00:05:47: Also

00:05:47: du bist nicht allein mit dem?

00:05:48: Ja das stimmt!

00:05:53: Ich habe mir das übrigens mal angeschaut weil ich wusste das gar nicht genau.

00:05:56: Stottern ist ja eine Störung des Redeflusses so können wir es ja mal definieren und betroffen davon sind ein Prozent der Deutschen.

00:06:02: Das sind also

00:06:05: über Das sind doch einige.

00:06:25: Man muss ja sagen, das ist ja eine Einträchtigung, eine Behinderung die ja nicht sichtbar ist.

00:06:31: wenn du jetzt mit mir sprechen würde oder mit einer Person sprechen, die vielleicht auch noch eine deutlich hörbarere Symptomatik hat.

00:06:40: Würdest du es ja erst mal nicht sehen.

00:06:42: und es gibt auch ganz sicher einige, die auch vermeiden viel zu sprechen, ich hatte auf jeden Fall ne Zeit wo ich mich sehr zurückgezogen habe weil man nicht auffallen wollte, weil sich die Symptomatik immer wieder verändern kann Situation zu Tagesformen.

00:07:05: So sind ganz viele Dinge und das Thema Stottern, ich glaube das Wort haben natürlich viele schon mal gehört man hat auf jeden Fall irgendwie eine Vorstellung da.

00:07:14: und aber gerade wenn du irgendwo in einem Restaurant bist und du musst etwas bestellen oder es ist irgendwie was ganz kurzes und es ist so ganz klar vorgegeben Du hast dich für etwas entschieden du sagst etwas nur ganz kurz dann ist Es ganz oft dass die Person mit der du dann kommunizierst darauf ja null Vorbereitet ist und es gar nicht auf dem Schirm hat, dass sowas passieren kann.

00:07:36: Und die Chance das dann irgendwie hektisch drauf reagiert wird, dass das vielleicht so ein bisschen belächelt wird, ist so groß, dass man irgendwann sich eventuell sagt lieber nicht!

00:07:49: Ich hatte sowas ganz oft wie ich gehe nochmal kurz aufs Klo könntest du für mich schon mal bestellen oder etwas bestellt was ich gar nicht wollte nur weil ich diese größere Sicherheit hatte, das kann ich sagen.

00:08:03: Und das ist natürlich nicht schön.

00:08:07: Ich möchte mich an dieser Stelle auch mal entschuldigen.

00:08:09: Ich bin ja darauf getrimmt als jemand der mit oft sehr schnell sprechenden Menschen sprechen muss dass sich auch manchmal Worte zu Ende führe die ich eigentlich nicht so ende führen möchte weil ich weiß ja genau dass du teilweise eine Sekunde länger brauchst für irgendwas.

00:08:21: also falls mir das passieren sollte bitte nimm mir das nicht krumm.

00:08:24: Also erstmal vielen Dank dass du das auf jeden Fall schonmal auf dem Schirm hast.

00:08:28: Und man muss auch da sagen, da ist jede toternde Person auch ein bisschen anders.

00:08:33: Man kann schon grundsätzlich sagen das es eher eine respektvollere schönere und eben auch entspannter Art ist dass man auch wenn man weiß was es für ein Wort sein wird, dass man es erst mal nicht vorsagt.

00:08:46: Ich muss aber auch sagen, dass ich durchaus auch Zeiten hatte wo vielleicht nicht um jedes Vorsagen Aber um viele Hilfe Stellungen auch super dankbar war, weil ich einfach wusste entweder ich brauche da wirklich noch viel Zeit bei diesem Wort oder es kommt vielleicht gar nicht.

00:09:05: Oder dass ich dann doch immer wieder froh war.

00:09:09: also deswegen man muss das schon irgendwie recht individuell betrachten.

00:09:13: aber grundsätzlich kann man schon sagen gibt quasi uns ein bisschen mehr Zeit und das ist dann schon mal ein ganz guter Weg.

00:09:21: so könnte sein.

00:09:22: Jetzt sage ich zu meiner Entschuldigung, zehn Jahre Mitternachtstag weit über eintausend Gäste und davon waren ungefähr achthundertfünfzig schnell Quatscher.

00:09:29: Das heißt, ich muss mir meine Redeanteile hart erkämpfen weißte?

00:09:32: Und da musst du immer reingeretschen wenn es eine Möglichkeit gibt etwas zu sagen!

00:09:35: Und das ist natürlich jetzt und jetzt muss ich genau das entgegensetzen.

00:09:38: Es ist also so als ob beim Autofahren jemand Gas- und Bremse vertauscht hat und die Pedale verschieden angeohnt

00:09:44: sind.

00:09:44: Dazu kann ich überhaupt nicht sagen Ich habe nämlich keinen Führerschein.

00:09:47: Was?!

00:09:47: Nee, hab' ich nicht.

00:09:49: Wieso kann ich auch gar nichts sagen?

00:09:51: mit siebzehn, achtzehn jeder gemacht hat.

00:09:55: Wollte ich so ein bisschen weiß nicht anders sein vielleicht?

00:09:57: und dann mir ich werde es jetzt nicht tun?

00:10:00: Und jetzt ist es so dass sich man lebt doch in Berlin.

00:10:03: Man braucht das in Berlin nicht.

00:10:05: Ich glaube ich habe auch ein bisschen Schiss und ich muss ehrlich sagen, dass das Bild die Vorstellung von mir nicht als Beifahrer ist für mich grotesk.

00:10:16: Aber vielleicht werde ich es noch eben beim Machen!

00:10:18: Ich sage das schon eine gewisse Zeit, wir werden sehen...

00:10:22: Du, ich habe schon Leute hier gehabt die tatsächlich von denen ich nicht dachte dass sie nicht Auto fahren.

00:10:26: also Florian Schröder zum Beispiel der Kabarettist fährt ja auch nicht Auto.

00:10:30: Es ist halt so dass man gerade wenn man irgendwie viel unterwegs ist wie viel auf Tour ist und wirklich auf die Bahn dann angewiesen ist Bahngeschichte gehen, aber es ist schon ... Es wird von Jahr zu Jahr immer wilder was die Bahn angeht.

00:10:46: Und es gab dieses Jahr doch einige Augenblicke wo ich dann doch dachte Führerschein wäre vielleicht auch ganz gut.

00:10:51: und dann ein paar Tage danach denke ich wieder naja ich hab's ja überlebt

00:10:57: heute war der Zug pünktlich also ich brauche doch kein Führer richtig

00:11:00: genau?

00:11:00: man hängt sich dann auch sehr an diesen Geschichten auf die dann auch gut waren.

00:11:04: zum Beispiel vor kurzem kam ich spät abends nach einem Auftritt in Berlin eine halbe Stunde zu früh an Und diese Geschichte habe ich allen erzählt, die ich kenne einfach.

00:11:14: Vielleicht auch für mich.

00:11:15: noch mal zu sagen wie toll die Bahn ist weiß ich nicht genau.

00:11:18: Habe ich mit der Bahn noch nie erlebt ehrlich gesagt aber ich fahre auch nicht so oft

00:11:21: und ich dieses Jahr zweimal.

00:11:23: Aber man muss auch sagen diese positive Geschichte hat doch einen Haken.

00:11:27: dieser Zug kam zwar sehr viel zu frühen aber es war gar nicht mehr der den ich gebucht hatte, der Zug den ich gebuht hatte, er hatte fünfundsechzig Minuten Verspätung.

00:11:35: in dieser Geschichte.

00:11:36: Man kann die Geschichte ja so erzählen, dass sie sich für einen selbst gut anfühlt.

00:11:42: Wahrscheinlich hat irgendwer die Fähnen so gezogen, dass du in den anderen Zug einsteigst und dann früher da bist wo du hin musst.

00:11:48: Damit

00:11:48: ich das allen erzähle!

00:11:51: Das habe ich ja jetzt gerade auch schon wieder gemacht.

00:11:53: Deutsche Bahn.

00:11:55: Also die Male, die ich mit der Bahn gefahren bin... Die sind an zwei Händen abzuzählen?

00:12:01: Ich war nie pünktlich.

00:12:04: kurz über unpünktlich, sondern ich war deutlich zu spät.

00:12:08: Aber die Bahn arbeitet ja im Image das wissen wir.

00:12:10: und insofern... Die arbeiten,

00:12:11: die geben sich Mühe glaube ich und wir gucken mir das nicht in den nächsten Jahren Jahrzehnten entwickelt.

00:12:18: Siehst du?

00:12:18: Und heute bist Du hier ohne was sogar zu zeitig!

00:12:20: Das stimmt!

00:12:22: R.E.,

00:12:22: wunderbar, das stimmt.

00:12:24: Siehst

00:12:24: du?!

00:12:24: Jetzt wollen wir Deine Geschichte mal auskippen weil als Ich das so gelesen habe, ich dachte Mensch ey junger Mann so Mitte dreißig Und dann sehe ich hier Russland, Ukraine London Berlin und denke meine Güte.

00:12:45: Der hat ja schon eine Reise hinter sich der jungen Mann.

00:12:47: Wollen wir die Geschichte mal ein bisschen auskippen?

00:12:49: Du bist in Russland geboren!

00:12:51: Genau.

00:12:51: Ich bin in Russland geboren, wir sind dann in die Ukraine gezogen als ich so zweieinhalb Jahre alt war.

00:12:57: Wir waren in der Nähe der ukrainischen Grenze?

00:12:59: Nein, nein, nicht.

00:13:00: Also wir waren relativ östlich.

00:13:02: also ich bin in Kazan geboren circa tausend Kilometer östliche von Moskau so achthundert neunhundert irgendwie sowas genau und dort lebte auch heute noch meine oma und mein Opa und wir sind dann eben in die Ost-Ukraine gezogen, als ich zweieinhalb war, circa.

00:13:22: Und dann, als sich fast zehn war, sind wir dann nach Deutschland gekommen – nach Süddeutschland, nach Karlsruhe.

00:13:28: Also spätauswidler?

00:13:30: Genau!

00:13:30: Und das sind ja die deutschen Volkszugehörigen aus den Nachfolgestarten der ehemaligen Sowjetunion.

00:13:35: nach dreiundneunzig oder ab dreieinundzig glaube ich, ne?

00:13:38: Genau, ja, ich glaube da trink's an genau.

00:13:41: Ihr

00:13:41: habt also deutsche Wurzeln, ja?

00:13:42: Ja, genau.

00:13:43: Die... hat mein Vater, der ist derjenige, der quasi der spätaussiedler Teil ist.

00:13:50: Also

00:13:50: dann bist du ja mit wie vielen verschiedenen Sprachen aufgewachsen?

00:13:53: Also wenn ich mal zusammenrechne... Eben

00:13:55: gar nicht nah eben nicht!

00:13:56: Genau.

00:13:56: also ich bin eigentlich nur mit Russisch bis zu meinem fast zehnten Lebensjahr aufgewachsen da wir in der Ost-Ukraine gelebt haben.

00:14:04: dort wurde eigentlich auch fast ausschließlich nur russisch gesprochen.

00:14:09: Ich hatte ukrainisch nur als Schulfach und ich war dort in der Schule die ersten, bisschen mehr als die ersten zwei Jahre.

00:14:17: Und deswegen kann ich so ein paar einzelne Wörter... Hab mir vor kurzem sogar, als ich auf einer Ukraine-Demo aufgetreten bin vor einem Jahr dachte, dass sie mich auf der Bühne auch ansprechen könnte.

00:14:36: Nein, das kann ich nicht.

00:14:37: Also es ist wirklich so wenn jemand super langsam und auch jetzt sagen wir mal thematisch nichts zu lieb geht, kann ich das schon irgendwie einordnen?

00:14:46: Aber die Sprachen sind nicht so ähnlich.

00:14:50: Und genau dann kam eben als wir hierher kamen.

00:14:53: vor unserer Einreise kannte mein Vater nur so ein paar deutsche Gedichte noch von seiner Oma.

00:15:00: aber sonst kannten wir halt so guten Tag, guten Abend!

00:15:04: Das wirst du lieben.

00:15:06: So haben wir dann, als wir wussten, wir werden hierher ziehen gab es dann irgendwie einen Arbeitskollegen von meinem Vater der dann aus Moskau so eine Videokassettenreihe mitgebracht hat dass man quasi schnell die deutsche Sprache erlernen kann.

00:15:26: und zwar war das Konzept.

00:15:27: Man guckt glaube ich war so fünf zehn Minuten immer wieder.

00:15:30: Ich glaub jeden Tag musste man das dann machen werden.

00:15:33: super schnell deutsche und russische Wörter auf dem Bildschirm ganz schnell ein eingeblendet.

00:15:39: Super, super, super schnell!

00:15:42: Die gucken wir uns dann an und dann werden wir uns daran erinnern.

00:15:45: Ja, meine Eltern haben einfach ... Ich weiß nicht wie viel sie dafür bezahlt haben!

00:15:49: Aber ja die Hoffnung war da ist halt.

00:15:51: ich kann sagen es hat nicht funktioniert.

00:15:53: Wir konnten danach immer noch nur guten Tag und guten Abend.

00:15:57: aber ich kann mich noch sehr gut erinneren das war so ganz klar ein Punkt am Tag wo man mich auf jeden Fall irgendwie nach oben gerufen hat kommen nach oben.

00:16:05: wir gucken uns das jetzt an Und wir waren dann irgendwie vor dem Fernseher mit der hoffnung dass wir die Sprache schnell mal noch, bevor wir hierher kommen.

00:16:13: Dann einlernen!

00:16:15: Und dann kamst du mit zehn her und sparsst kein Wort Deutsch außer guten Tag und guten

00:16:20: Abend.

00:16:20: Das heißt uns fort in die Schule rein?

00:16:23: Also Learning by Doing oder wie ist das?

00:16:24: Ja

00:16:25: schon.

00:16:25: also ich war erst einmal in so einer Vorbereitungsklasse wo quasi ich glaube die meisten von uns waren aus Russland, Ukraine und aus der Türkei waren doch unglaublich vielleicht noch ein bisschen Polen genau waren aber da wirklich nicht viele.

00:16:40: Wir waren, ich glaube wir waren so zu achtzehnt und wir hatten eine Lehrerin die wirklich ganz toll war und wirklich versucht hat so individuell auf uns einzugehen wie es nur ging.

00:16:52: also ich weiß noch dass mein Wunsch das sich hier ankomme der war gigantisch!

00:16:57: Also der Wunsche war so groß und... Ich kam dann eben in die Schule, wir kamen Ende September her und ich kam dann irgendwie ab Oktober dann dahin glaube ich, durfte sich dann in eine reguläre vierte Klasse erst mal so ein bisschen als Zuschauer.

00:17:14: Also ich durfte am Unterricht teilnehmen wurde aber noch nicht so benotet wie die anderen und dann ab der fünften halbis Jahr auf der Hauptschule und halbes Jahr danach auf der Realschule und ab der sechsten dann auf dem Gymnasium.

00:17:28: Und ich habe wirklich bis vor kurzem immer wenn man mich irgendwie nach diesem Schulweg fragt hat, habe ich immer wieder gedacht oder auch nicht nur gedacht sondern auch erzählt.

00:17:36: Ich glaube für mich war es ganz easy.

00:17:38: Ich glaub's ehrlich gesagt nicht mehr!

00:17:39: Ich habs natürlich gemacht und auch wirklich so ist wahr.

00:17:42: Glaub einfach der Wunsch dass ich so wenig anecke und so schnell wie möglich hier ankomme.

00:17:47: Der war so groß also ich kann mich noch erinnern das in den letzten... Also in den ersten Jahren wenn man mir sowas gesagt hat wie oh das hört man dir gar nicht an?

00:17:56: Oder wow wie gut sprichst das habe ich geliebt.

00:17:59: Das war für mich so wow.

00:18:00: natürlich ich tu auch sehr viel dafür.

00:18:02: Und ja, genau.

00:18:04: Das war so ein bisschen der Anfangsschulweg.

00:18:08: Darf ich noch mal zurückkommen aus Stottern?

00:18:09: Ja!

00:18:10: Wann hat man bei dir festgestellt, dass du Stotterst?

00:18:13: Ganz typisch wie es bei ganz vielen ist.

00:18:15: So circa mit vier.

00:18:17: Und meine Eltern haben mir dann auch erst einmal diese Geschichte erzählt und man weiß jetzt das es so nicht funktioniert.

00:18:24: Man hat mir erzählt, dass ich von einem Hund erschreckt wurde Und deswegen fing es an, das ist natürlich Blödsinn.

00:18:32: Also diese Geschichten dass man quasi nur diesen einen Auslöser haben muss, dass es dann kommt... Das ist einfach eine super einfache Erklärung die so nicht stimmt und dieses mit vier.

00:18:47: das ist etwas recht typisches.

00:18:49: also einfach während der Sprach-und Sprechentwicklung haben das sogar viele und es ist dann aber nach einer gewissen Zeit einfach wieder weg.

00:19:00: Und bei ein paar ist das halt eben nicht.

00:19:02: Was ich erstaunlich finde, dass das auf die unterschiedlichen Sprachen sich auswirkt also, dass du sowohl in Russisch gestottert hast als auch in Deutsch.

00:19:09: Ja und wenn ich das auf heute beziehe und irgendwie auch insgesamt an meinen Weg denke und das würden mir glaube ich auch viele andere, die die Beeinträchtigung haben auch bestätigen Sprachen, die man nicht so gut spricht.

00:19:25: Da ist es natürlich noch mal ein bisschen schwieriger weil da kommen natürlich ganz viele Dinge noch mit dazu.

00:19:29: ich meine das kennt ja jeder von uns sich zu unterhalten in einer Sprache die man sowieso nicht sehr gut kann hat auf jeden Fall was mit Überwindung zu tun.

00:19:39: ganz klar und das ist natürlich auch noch der Punkt mit je größer der Wortschatz dass du einfacher kannst du natürlich auch dinge umformulieren und kannst quasi Deine Sprache so gestalten wie die, wie sie an diesem Tag in dieser ja also sich eben gut anfühlt.

00:19:57: Und das kannst du natürlich und bei mir ist es jetzt so dass im deutschen ist es eigentlich so.

00:20:01: Also ich meine ist meine Symptomatik wirklich nicht stark.

00:20:04: Im russischen ist es so dass wenn ich gerade wenn Ich mit meiner oma Telefoniere weil Sie kann Ja kein deutsch Das heißt wenn ich mit ihr spreche ist Es halt auch wirklich eine andere Sprache.

00:20:15: Wenn ich mit einem mit meinen Eltern sprechen ist es So ein Siebzig Prozent russisch, dreißig.

00:20:20: Also wenn das Wort nicht sofort da ist dann wird halt das deutsche Wort dann so eingerussisch.

00:20:27: dann und zwar dass es sind es ist wild was wir da tun.

00:20:30: Und jetzt kann ich halt mit der Oma nicht machen und ich merke es da total dass Ich so die ersten zehn Minuten oder sowas immer ein bisschen Zeit brauche.

00:20:38: Ich weiß noch nicht mal so sehr wie sehr sich das auf die Symptomatik nach außen auswirkt aber ich merken schon dass ich da natürlich mehr das wahrnehme einfach die unsicherheiten mehr war.

00:20:49: nehme die angst und nicht die angste.

00:20:51: aber so dieses man passt mehr auf ein fache so ist es vielleicht ja.

00:20:56: seit wann kannst du für dich in anspruch nehmen dass du sagst ich hab's im griff.

00:21:00: also es ist nicht mehr so dass es mich jetzt übermandt und ich kann jetzt eigentlich gar nichts mehr reden und habe eine komplette sprachblockade.

00:21:05: ganz

00:21:05: ehrlich also dieses ich denke mir eigentlich vor jedem Interview immer wieder davor.

00:21:11: Gott, es kann heute genauso sein wie es mal war.

00:21:13: Also wirklich dieses bisschen Angst... Heute ist der Tag!

00:21:18: Das ist mich so übermant, dass ich nichts... Ist immer da ganz kurz.

00:21:23: Deswegen glaube die Angst geht auch nie so ganz weg.

00:21:26: Die wird immer kleiner je öfter ich das natürlich anders erlebt habe.

00:21:31: aber ja seit wann?

00:21:33: Ich würde sagen also es gab schon in meinem In meiner Teenie-Zeit auch zwischendurch eine Phase, wo ich das Gefühl hatte.

00:21:40: Ich hab's im Griff oder es war mir einfach nicht so wichtig?

00:21:43: So mit vierzehn bis sechzehn oder sowas... ...hatte ich das Gefühle.

00:21:47: Ich weiß nicht wie groß die Symptomatik, also wie hörbar sie nach außen war.

00:21:52: Mir was aber egal!

00:21:53: Also ich hatte da zu dem Zeitpunkt wirklich ne tolle Logopäden, die ich wirklich zu dem...ich habe sie geliebt.

00:21:59: Ich fand sie ganz toll und sie hat mich irgendwie... gesehen einfach.

00:22:03: Wir haben nicht nur an der Sprache geübt, sondern sie hat mich so ganz gesehen.

00:22:06: das war ganz toll!

00:22:08: Dann so kurz vorm Abi wurde es recht schlimm also und schlimm.

00:22:12: ich würde nie eine nicht flüssigere Sprache als weißte Nichtgut und das andere als gut bezeichnen aber in dieser Zeit würde ich das als schlimm bezeichnend weil ich einfach zum ersten Mal... Also es fing mit ... Vokalen an, dass ich deswegen mit A an.

00:22:30: A war das erste Ding.

00:22:31: Dass sich wusste, ich kann das Wort wenn es mit A beginnt nicht sagen.

00:22:35: Also nicht ist... Ich brauche Zeit?

00:22:36: Ich kann es nicht!

00:22:37: Das

00:22:37: ist aber eine psychische Blockade, ne?

00:22:39: Die sich dann natürlich auswirkt auf eine komplette Verkampfung.

00:22:44: man atmet dann auch nicht und dann steht man eben vor diesem Und das ist ganz klar, ich krieg's nicht hin also es wird nicht gehen.

00:22:51: Und von a ging zu EIUU Dann kam noch andere Dinge dazu und das hat mich so.

00:22:55: Also es war eine Einschränkung, die war unfassbar.

00:22:58: Also das war echt schrecklich und dann als ich auf die Musikhochschule kam wurde es wieder deutlich weniger, deutlich weniger.

00:23:06: Es war... Und das war auch so das erste Mal.

00:23:08: Ich dachte vielleicht hat die Psyche damit auch wirklich viel, weil ich war das erste mal quasi unter Gleichgesinnten.

00:23:15: Ich hab's geliebt, es gab einen Umzug.

00:23:18: Es gab also ... Das erste Mal so das Gefühl jetzt kann ich der sein, der ich bin irgendwie und ich mach das was ich will.

00:23:26: Und dann kam es gegen Ende der Musikhochschulzeit hat's mich dann so richtig nochmal sehr erwischt und da wurde es dann wirklich für Jahre sehr schwierig.

00:23:36: also da hat mich das wirklich sehr eingeschränkt und wirklich da hat sich auch eine Zeit lang wirklich so ne Angst vor der Sprache entwickelt und der Wunsch gleichzeitig nach Perfektion wurde immer größer.

00:23:48: Also es war immerso auch zu meiner.

00:23:51: Wenn man so symptomreichsten Zeit habe ich immer wieder gedacht, naja bei mir ist es anders.

00:23:57: Das ist nicht so wie bei anderen die das haben.

00:24:00: Bei mir ist ... Es müsste nur jemand kommen der mir hilft und dann wird es super gehen.

00:24:05: Dann ist es weg.

00:24:07: So ganz absurd.

00:24:09: also Symptomatik war am größten aber ich hab mich mit dem Stottern so wenig identifiziert wie noch nie zuvor Und das ist so krass!

00:24:18: Also dass man sich sehr voneinander Das ist sich so sehr voneinander entfernt.

00:24:24: Weißt du, was erstaunlich ist?

00:24:25: Als wir im Vorgespräch gesessen haben, habe ich dir ja gesagt... Man hört es bei dir überhaupt gar nicht!

00:24:29: Dass du in irgendeiner Form eine Störung des Redeflusses hast.

00:24:33: und dann hast du gesagt, naja, warte mal ab, mal sehen wenn man im Interview sind, das kann sich... Ich

00:24:38: sage dir eins, es ist nämlich so dass wenn es kommt drauf, es sind so viele Dinge Es sind natürlich so Wenn mir ein Thema sehr wichtig ist Dann ist natürlich aus oder ich spüre je mehr ich empfinde, dass du größer könnt ist.

00:24:54: Ist die Wahrscheinlichkeit das da eventuell was passiert?

00:24:58: Je wichtiger mir meine Wortwahl ist, desto klar ist es mir dann werde ich nicht umformulieren.

00:25:03: Ich sage ganz klar das erste Wort an was sich da denke und da kann es natürlich auch sein.

00:25:08: Es ist dann eben das Wortes was sich vielleicht in dem Augenblick als komplizierter anfühlt Und es ist auch gleichzeitig noch so eine Konzentration, also Konzentrationsgeschichte.

00:25:19: konzentriere ich mich mehr auf den Sprachfluss oder auf den Inhalt.

00:25:24: Und je mehr ich im Inhalt oder im Gespräch drin bin, desto unwichtiger wird mir die Symptomatik.

00:25:32: und dann kann natürlich mehr passieren sag' ich mal als jetzt natürlich wenn wir uns das erste Mal uns begegnet sind und dass das so das erst mit der Achtung natürlich was heißt da Achtig?

00:25:41: Doch, da achte ich mehr?

00:25:42: Oder ich sag mal so.

00:25:43: Ich hab das mehr auf dem Schirm.

00:25:45: Das mehr aufm Schirm okay, dass wir sehen uns zum ersten Mal und ich will mich so professionell wie möglich zeigen... Wie

00:25:50: ist der?

00:25:51: Fleisch is ein Arsch!

00:25:52: Ich muss mich von meiner guten Seite zeigen.

00:25:54: Vielleicht mag ich ihn ja nicht.

00:25:55: Kann ja sein

00:25:56: Ich meine von der guten Seite.

00:25:57: Das ist nämlich auch so was, dass man es dann egal wie sehr ich mich bemühe das fließendere sprechen nicht als das gute Sprechen zu sehen.

00:26:06: Es steckt natürlich drin wenn einem das Umfeld des Jahrzehnte immer wieder zeigt und auch sagt du sprichst ja toll heute Was hast du damit mittlerweile?

00:26:18: Ich verstehe von wo das kommt Und ich mag es schon dass man ist irgendwie Das ist so ein bisschen, das setzt mich dann auch unter Druck.

00:26:28: Denkt mir okay ja gut ich meine

00:26:31: es tut mir leid.

00:26:35: Wenn man sich das erste Mal sieht finde ich es ist schon nochmal was anderes aber es kommt durchaus auch von meinen... Hatte ich zum Beispiel vor Kurzem bei der Oma ist mir gesagt und ich habe ja das zum zehnten mal erklärt, sagt das bitte nicht?

00:26:46: Es ist schön!

00:26:47: Ich verstehe von wo das kommt aber bitte nicht.

00:26:52: Versucht habe und versuche seit Jahren zu distanzieren.

00:26:57: Und sie kann es aber dann nicht anders, das ist die Oma.

00:26:59: Es ist natürlich nur lieb gemeint, aber ich merke, dass regt mich dann auf.

00:27:06: Das heißt auch wenn's mal nicht so fließt hört sichs natürlich auch.

00:27:10: Sie achtet drauf, es ist anscheinend nach wie vor für sie ein Thema war sie auch einordnet in besser, gut schlechter und deswegen ja.

00:27:21: Ich glaube Maxime du denkst einfach viel zuviel darüber nach über diese ganze Problematik weißt du vielleicht solltest du einfach locker damit umgehen und sagen okay es ist einfach so ich komme gut rüber ich bin ein guter Typ und alles andere ist egal.

00:27:31: An guten Tagen empfinde ich das genauso wie du das jetzt also an guten tagen.

00:27:36: inform von mir gehts gut das ist also guten tag.

00:27:40: in diesem fall dann ist mir das auch total egal.

00:27:43: bewerte dann auch ein Gespräch, wenn ich mich darüber... also wenn ich das mich daran so erinnere wie war so'n Gespräch.

00:27:50: Wenn ich mich nicht daran erinnern kann wo blieb ich vielleicht bei ihm im Worts und bisschen hängen?

00:27:56: Wenn ich sich nicht mal so gut daran erinnern kann, war das ein gutes Gespräch weil es war wohl da nichts so wichtig.

00:28:00: Dann

00:28:00: hoffe ich dass es heute genauso ist!

00:28:01: Ich hab jetzt noch eine wichtige Frage.

00:28:03: Merkst du im Vorfeld Heute wird ein guter Tag, heute kann ich fehlerfrei artikulieren oder habe ich damit zu rechnen, dass ich heute zwischendurch ab und zu mal hingebleiben?

00:28:13: Frage, die mir auch ehrlich gesagt so noch nie gestellt wurde.

00:28:16: Kommt

00:28:16: ja von mir!

00:28:17: Ja?

00:28:18: Vielen Dank dafür.

00:28:19: Sehr gut.

00:28:21: Was kann ich so genau gar nicht beantworten?

00:28:24: Es gibt schon Tage wo ich eine Tendenz spüre.

00:28:28: Es ist eher es gibt Tage, wo ich fokussierter auf die Sprache bin also wo ich deutlicher analysiere sagen wir mal so und es gibt tage wo das irgendwie kaum Thema ist Diese Tage, wo es kaum Thema ist.

00:28:43: Das empfinde ich ganz klar als einen guten Tag und das heißt nicht dass die Symptomatik an diesen Tagen irgendwie nochmal anders ist.

00:28:51: oft ist Es sogar dass so ein unsicherer tag nach außen sogar recht ähnlich ist.

00:28:57: Für mich aber nicht.

00:28:57: für mich ist einfach dann die Unsicherheit dieses Nachdenken Wo könnte was sein?

00:29:02: Das ist einfach deutlich mehr da und deswegen Ein guter tag ist wenn alles andere Wichtiger ist als, oh hört man vielleicht das ich bei irgendeinem Worten eng bleibe.

00:29:12: Weißt du?

00:29:13: Ich finde du bist genau der richtige Mann an der richtigen Stelle.

00:29:16: Du bist nämlich als Botschafter für BV Stottern und Selbsthilfe Genau der richtige Typ!

00:29:22: Vielen

00:29:22: Dank!

00:29:22: Der, der ganz vielen Menschen die dieses Problemen-Anführungszeichen haben Dass der Redefluss nicht so hinhaut wie erhinhaut Das gute Gefühl dabei geben Hey Leute macht einfach Es ist in Ordnung dass ihr das habt es ist ja auch keine Frage Intelligenz Das hat damit überhaupt nichts zu tun, das sollte man mal sagen.

00:29:37: Und es hat auch nichts mit einer schlimmen Kindheit zu tun.

00:29:39: Mitunter auch?

00:29:40: Aber alles kann sein!

00:29:41: Ich

00:29:41: meine... Es ist natürlich schon so die Psyche.

00:29:44: Natürlich hängt das auch.

00:29:45: Es ist alles sehr nahe beieinander und es ist natürlich so, dass hier länger man schon die Symptomatik hat.

00:29:53: Dass du mehr kommst, natürlich gerade auch im Teenie-Alter und später kommt natürlich Ängste dazu eine gewisse Scham natürlich auch weil egal.

00:30:01: also ich wurde relativ von Hänselein verschont, aber natürlich auch nicht ganz.

00:30:07: Das ist natürlich klar und das macht natürlich was mit mir.

00:30:11: Und deswegen je größer dann die Angst... Ich sag mal so der Rucksack, der mir der Sprache zu tun hat den man mit sich trägt er wird ich sage mal so mit den Jahren nicht unbedingt kleiner.

00:30:23: So könnte man es vielleicht sagen ja?

00:30:24: Du

00:30:24: konntest allerdings und das ist das Erstaunliche dabei laut der Aussage deiner Oma schon mit zwei Jahren relativ gut reden.

00:30:30: also

00:30:31: habe ich dir das erzählt davor

00:30:33: Nein, ich habe recherchiert.

00:30:34: Das gibt's nirgendwo!

00:30:35: Das ist ja krass!

00:30:37: Oh mein Gott da hab' ich dir ja schon... Ich bin gar nicht schockiert über diese Info weil es ist egal entweder ich hab das schon irgendjemandem erzählt oder vielleicht auch mit dir.

00:30:45: Und es

00:30:45: stimmt auch.

00:30:46: Nicht wahr?

00:30:47: Es stimmt ja auch diese Informationen.

00:30:48: Es stimmt.

00:30:49: Die Info

00:30:49: stimmt.

00:30:50: Dann erzähl uns mehr darüber.

00:30:51: Das meine Oma.

00:30:52: natürlich sieht sie in ihrem erst geborenen Enkel.

00:30:55: natürlich Alles ist ganz toll und er konnte alles sehr früh.

00:30:58: Aber ich glaube, das war echt so dass sich mir so mit zwei drei konnte ich auf jeden Fall schon wirklich... Also ich sag mal so die Liebe zur Sprache war eigentlich schon immer da Und die wurde dann einfach irgendwie mit der Zeit ein bisschen durch den Weg getrübt.

00:31:13: Ja aber der Wunsch danach mich zu artikulieren und deutlich zu sagen, was ich will und wie es mir geht.

00:31:21: War wohl schon sehr früh da?

00:31:23: Das machst du jetzt auch in Form von Musik weil wir wissen, worum es dir geht in deinem Leben.

00:31:28: Der muss einfach nur deine Mucke hören und da hört er genau, worums geht und was wichtig ist wo bei dir die Priolik sozusagen.

00:31:35: Du hast schon ganz früh angefangen Violine zu spielen.

00:31:37: Da warst du vier Jahre und

00:31:39: sieben war ich dann.

00:31:41: Du warst sieben Jahre als du anfingst aber mit vier Jahren hast du schon erst mal auf die Geile geguckt.

00:31:44: Hast gedacht sich gut aus wenn ich sieben bin fange kann

00:31:46: sein Weiß ich nicht.

00:31:48: Ich glaube, ich wurde eher so ein bisschen dahin geführt.

00:31:51: Ach!

00:31:52: Es ist so dass in der Ukraine war es so... Ich glaub das ist wahrscheinlich jetzt immer noch so, dass ... In der Kita gibt's regulären Musikunterricht.

00:32:00: Das gibts ja hier durchaus auch in ausgewählten Kitas aber bei weitem nicht so regelmäßig wie es eben dort war.

00:32:08: und meine Musikdozenten aus der Kita, sie hat dann meinen Eltern gesagt und das weiß ich mal nur also das wurde mir natürlich Auch anschließend noch mal, er singt so gut und er hört so gut.

00:32:20: Gebt ihn doch mal zur Geige!

00:32:22: Finde ich sehr spannend, dass man sagt, er sinkt sogut, gebt den mal zur GEGE!

00:32:26: Okay na gut... Und ich hab's schon als Kind auch direkt, also ich fand es schon gut?

00:32:31: Ich glaube, ich wäre selbst nicht auf die Idee gekommen.

00:32:35: Ich wär glaub' ich einfach im Chor geblieben und hätte da einfach ein bisschen mehr gemacht.

00:32:39: aber ja irgendwann wuchs man rein und die Liebe und irgendwie so die Selbstverständlichkeit wurde da immer größer, dass das üben und dieses Instrument zu mir dazugehört.

00:32:52: Es wurde immer mehr.

00:32:54: Als wir nach Karlsruhe kamen, habe ich meinen Geigen-Lehrer kennengelernt.

00:33:01: Für mich hatte es schon davor zwar Unterricht, aber das war der Lehrer, der dafür gesorgt hat, dass sich das auch wirklich liebengelernte habe, der mich zum Üben gebracht hat oder nicht.

00:33:16: Ab da wurde es dann irgendwie doch ziemlich klar, dass das irgendwie so ein ernsthafterer Weg ist.

00:33:21: Was ich auch irgendwie danach tun will.

00:33:24: Kurze Gemeinsamkeit von uns beiden!

00:33:26: Als du anfingst Geige zu spielen.

00:33:28: vor dreißig Jahren hab' ich bei BW-Radio angefangen.

00:33:30: Ja

00:33:30: fantastisch!

00:33:31: Du

00:33:31: dreizig Jahre bionierlich,

00:33:33: ich dreizig

00:33:33: Jahr BW Radio.

00:33:33: Ah, erledigt!

00:33:34: Okay wow

00:33:35: cool!

00:33:37: Schön!

00:33:37: Aber guck mal, du spielst das Instrument mittlerweile seit dreißiger Jahren?

00:33:40: Das ist nicht

00:33:41: krass ja... Ich kann mich wirklich ehrlich gesagt kaum an eine Zeit davor erinnern.

00:33:45: Also es war irgendwie schon immer da.

00:33:48: Hast du sie immer dabei?

00:33:49: Außer heute natürlich, aber hast

00:33:50: du die nicht dabei?

00:33:51: Ich meine Sie ist nach wie vor ein Teil von meinen Auftritten.

00:33:56: ich spiele sie auch noch in meinen Songs deutlich weniger eher im Hintergrund Aber sobald man das sehr song dienlich wenn es in einem Song passt und wenn es dem Song was gibt dann ist es nach wie Vor ein wichtiges Thema.

00:34:12: Die habe ich natürlich auf der Bühne immer dabei.

00:34:16: Die Prio ist natürlich jetzt eine ganz andere, denn es gab auch schon eine Zeit wo ich schon gedacht hab vielleicht wird mein Weg einfach... Einfach ist gar nicht so, das würde ich sagen.

00:34:28: Wird mein Weg doch eher das Orchester?

00:34:31: Habe mich aber dann relativ schnell dagegen entschieden.

00:34:35: Jetzt holst du den Orchester wenn du eins brauchst und du hast ja schon mit dem Polizierorchester gespielt.

00:34:40: Das stimmt!

00:34:41: geliebt.

00:34:42: Also ich meine dieses Jahr war es wirklich so besonders und irgendwie, ja ich habe mir den jetzt davor schon zweimal gespielt das erste mal zwanzig-dreundzwanzig und das war beim ersten Mal natürlich schon ganz ganz toll.

00:34:53: aber irgendwie hatte ich das Gefühl dass sich das dieses Jahr das konnte ich so richtig also ich war so richtig da!

00:34:59: Und wenn wir waren... Das Gefühl, wir waren so wirklich ein Team und das war wirklich ganz besonders.

00:35:05: Wann hast du das erste Mal für dich entschieden?

00:35:07: Mein Leben wird irgendwann in Richtung Musik gehen können weil ich spiele jetzt gut Geige.

00:35:10: Ich singe gut!

00:35:11: Ich habe einen Blick für Noten und für Klänge im Ohr.

00:35:14: vielleicht mache ich irgendwann mal was hauptberuflich damit.

00:35:17: Ich glaube...ich war auch ein Kind und Jugendlicher der auch an jungen musiziert usw.

00:35:23: teilgenommen hat Und als das Feedback von Außen eben auch so war, dass man ja das auch immer wieder gesagt hat und ich mir auch wirklich ehrlich gesagt nichts anderes vorstellen konnte.

00:35:34: Also zumindest mal nicht wirklich.

00:35:36: Ich glaube mit vierzehn-fünfzehn war aber erst einmal noch ganz klar, ich studiere Geige also das war dann schon für mich relativ klar.

00:35:43: Hätte

00:35:43: es aber noch ein Orchester zu dem Zeitpunkt werden können?

00:35:45: Ja,

00:35:46: das hätte definitiv... Das war auch eher die Liebe und die Leidenschaft einfach zur Popmusik, zur Popkultur war glaub ich immer größer.

00:35:57: Aber das ist natürlich, wie wird man Artist?

00:36:02: Das ist ja immer noch so.

00:36:03: Es gibt so viele Wege und eigentlich auch keinen!

00:36:06: Und es ist klar bei dieser Orchesterweg deutlich vorgegeben.

00:36:12: Ich will auf gar keinem Fall sagen dass er einfacher ist aber da weiß man deutlich mehr... ich mach' das dann mache ich das und wenn ich darin echt gut bin dann kommt es schon irgendwann dazu wahrscheinlich.

00:36:26: kein musikalisches Umfeld hat.

00:36:28: Weder meine Eltern noch hier oma, wer auch immer ich... Wie wird man Pop-Artist?

00:36:34: Keine Ahnung!

00:36:34: So das ist halt so ein... Und als sich dann an die Musikhochschule kam erst mal nur mit Geiger hatte ich die Möglichkeit Popgesang als Nebenfach, als Zusatzfach erstmal dazu zu nehmen und nach einem Semester durfte ich das quasi als zweites Hauptfach Nehmen.

00:36:54: Und ich glaube, auch wenn ich überhaupt noch nicht gewusst habe, wer ich als Künstler sein könnte, sein will und spätestens ab da war es mit dem Orchesterweg für mich zumindest mal innerlich.

00:37:05: Ich hab's glaube ich noch nicht kommuniziert.

00:37:08: Das war vorbei, glaub' ich!

00:37:09: Da war es schon klar schön, war eine gute Zeit.

00:37:11: Ich führe das natürlich auch noch zu Ende ist ganz klar aber das Orchester wirds nicht.

00:37:18: Seither spielt man mit dir gemeinsam und du sagst darf sich die erste Reihe setzen um dort ne Violine zu spielen?

00:37:22: würde ich machen, ganz klar.

00:37:23: Aber nur

00:37:23: wenn du zwischendurch aufstehen darfst umzusingen?

00:37:25: Jawohl, ja wohl!

00:37:27: Ganz klar und dann... also dann ganz klar!

00:37:29: Also ich meine, ich merke das natürlich auch dass diese Wertschätzung, wenn nicht mit einem Orchester auftreten darf, natürlich riesig ist.

00:37:38: Und dass sich natürlich dann irgendwie doch dann sieht okay komm.

00:37:41: dann ist das Thema Orchester immer noch ein Thema aber ein bisschen anders als ich das irgendwie am Anfang gedacht habe.

00:37:47: Gut.

00:37:48: Also auf jeden Fall war es eine sehr gute Entscheidung, sich für Pop-Gesang zu entscheiden weil du hast ne sehr schöne Stimme und die, die dich schon mal gehört haben, die werden sagen ja stimmt was er sagt und die die ich noch nicht gehört habe sie sollten jetzt mal dringend eine Bildungslücke schließen um das mal nachzuholen.

00:38:02: Wenn du das so sagst dann würde ich dem zustimmen.

00:38:04: Das sage ich so.

00:38:06: Wann bist du nach Berlin gekommen?

00:38:07: von Karlsruhe aus?

00:38:08: Ich war dazwischen ja noch in Frankfurt.

00:38:10: dort hab ich studiert.

00:38:12: Ja Dann war ich mit meinem Mann.

00:38:14: kurz nach unserer Hochzeit waren wir zweieinhalb Jahre in London?

00:38:17: Das

00:38:17: ist eine interessante Geschichte.

00:38:18: Die musst du mal ein bisschen ausführlicher erzählen, was hast Du da gemacht?

00:38:22: Hatte das auch etwas mit Musik zu tun?

00:38:23: Ich meine ich habe dort auf jeden Fall auch Musik gemacht.

00:38:26: aber das war eher so...das war eher ein bisschen so eine persönliche Entwicklungsgeschichte die mir einfach sehr gut getan hat.

00:38:32: mein Mann hatte da eine gute Arbeit angeboten bekommen.

00:38:37: also wir hatten wir waren relativ abgesichert und ich hab zu der Zeit noch gedacht dass ganz klar mein Weg sein wird Veröffentlicher auf Englisch, weil ich einfach mit Englische Sprallgar-Musik aufwuch.

00:38:51: So natürlich auch mit Russischer aber das war jetzt keine Option und hab dort natürlich auch viel an Songs gearbeitet.

00:38:58: Aber für mich war es eher so eine persönliche Entwicklungsgeschichte Und fand die Zeit dort also super wichtig für mich Für mein Weg und auch für die Sprache so an sich Weil auch wenn ich... Also ich konnte eigentlich schon immer Also was heißt schon immer, aber irgendwann mit dem Schulenglisch und so weiter.

00:39:18: Ich hatte dann eine große Liebe dazu und konnte eigentlich relativ gutes Englisch.

00:39:23: die Angst davor bei Englische zu sprechen war kannst du gar nicht sagen es war grotesk schlimm also wirklich ich konntest mir kaum vorstellen weil irgendwie der Anspruch war da irgendwie super hoch und ich wusste einfach das kann ich nicht dass kann ich so nicht.

00:39:37: ich habe dort auch ein bisschen Unterricht gegeben und meine erste Geigen Schülerin dort vor Ort Das war wirklich auch ein Kind, sie war vier.

00:39:46: Und ich bin dann zu denen nach Hause und hatte dann eine halbe Stunde das erste Mal Unterricht auf Englisch gegeben.

00:39:53: Ich bin anschließend wieder heimgegangen und fahre zwei Stunden im Tiefschlaf, weil es mich völlig fertig gemacht hat.

00:39:59: Es war so anstrengend!

00:40:00: Also es war so eine Arbeit... Das mit einem vierjährigen Kind, das kannst du dir vorstellen.

00:40:08: Es war so ein Gefühl von aber ich hab's getan und es war vor einer kurzen Zeit noch nicht mal denkbar.

00:40:14: Aber es war eigentlich von Anfang an klar auch als wir dorthin gezogen sind dass Berlin für mich der nächste Punkt sein wird.

00:40:21: Und dann kamen wir Ende.

00:40:22: zweizig neunzehn also kurz vor Corona kamen nach Berlin.

00:40:26: Und Corona waren wichtig für dich weil du hast ja in der Zeit etwas getan, was dazu beigetragen hat.

00:40:32: Das ist los gegen mit deiner musikalischen Karrieren?

00:40:34: Naja

00:40:34: ich habe damals die Songs an denen wir gearbeitet haben, an Peter und Ulf geschickt...

00:40:40: ...Peter Platte und Ulflosommer.

00:40:45: Weil ich nach dem Weg gesucht habe die Songs zu veröffentlichen und habe das damals, so im Jahr zwanzig neunzehn hab' ich das bei Marcella Rockefeller falls du sie kennst.

00:40:54: War

00:40:54: schon hier in der Sendung.

00:40:55: Ah wie schön!

00:40:56: Natürlich

00:40:56: der Marcel war schon da.

00:40:57: Wie schön

00:40:58: gesehen kennen uns schon, also nicht supergut.

00:41:01: Aber wir kennen uns gefühlt schon ewig und ich hab dann gesehen dem scheint es dort irgendwie gut zu gehen.

00:41:07: Irgendwie wird er da so als Artist gesehen.

00:41:11: und dann habe ich Peter erstmal meine Demos geschickt und sie haben dann gesagt ja du kannst gerne über uns quasi mit uns veröffentlichen?

00:41:20: Und das war für mich... Ich meine Sie waren quasi in den Anfangszeichen nur die hatten so eine beratende Funktion aber für war das, dass quasi so erfahrene Popmusiker daran geglaubt haben.

00:41:34: Dass es in irgendeiner Form unterstützenswert ist.

00:41:37: War für mich so wichtig!

00:41:39: Also ich glaube gar nicht so sehr nach außen sondern einfach für mich was okay krass die finden das was ich tue zumindest mal nicht beschissen und sie wollen irgendwie da für mich da sein und ich habe dann mit denen erstmal zwei Epis auf Englisch veröffentlicht und da einfach so viel Erfahrung gesammelt.

00:41:58: Und da muss man auch sagen, da kommen wir wieder zu dem Landespolizeiorchester.

00:42:04: Als ich einen englischen Song und wahrscheinlich so den Song, wenn man mich kennt dann eher den dort gesungen habe.

00:42:12: Love yourself

00:42:13: also?

00:42:13: Genau!

00:42:16: Ich wusste das Peter und Ulf auch im Publikum sind und habe am nächsten Tag, weil irgendwie nicht dazu kam es für uns nach dem Auftritt noch unterhalten haben habe ich Peter noch mal geschrieben, dass es schön war sie zu sehen.

00:42:29: und dann hat er mir geschrieben ja das war mein Auftritt war in Ordnung aber er fand so ein bisschen schade dass ja viele viele Songs an diesem Abend waren auf Englisch.

00:42:41: Und dass er sich das gewünscht hätte, dass ist nicht auf englisches.

00:42:45: Zu dieser Zeit hab ich schon sowieso darüber nachgedacht.

00:42:48: Ich fand erst mal, wieso fand das?

00:42:50: Und es war ein guter Auftritt und ich dachte mir ... Das regt mich aber so auf weil da ist irgendwie was dran!

00:42:57: Denn für mich war's jahrelang das Ding, wenn ich dieses Popstar da sein war ganz klar, dass singt man nicht Deutsch sondern Englisch.

00:43:05: So... Und dem würde ich jetzt nicht mehr zustimmen.

00:43:09: Und das Schönste war wirklich, ich habe dann im nächsten Jahr habe ich ein Songs noch vor Veröffentlichung, hab' ich Ich frag nicht mehr wann.

00:43:18: Ein Song den ich über meine Oma geschrieben habe und unsere Beziehungen wie sie eben war und wie sie jetzt ist.

00:43:25: Habe ich dort performt?

00:43:27: Und die zwei kamen danach zu mir und haben mich um einen Moment endlich und die fanden das so.

00:43:32: Das hat mich wirklich... Also auch wenn ich das erzählte es geht mir immer noch total nah weil das war so wichtig!

00:43:37: Auch da jetzt schon wieder, auch wenn wir uns stehen uns jetzt nicht irgendwie total nah.

00:43:42: Aber das war wieder so ein wichtiger Punkt, dass ich dachte okay sie haben wieder zum richtigen Zeitpunkt was gesagt und was gezeigt, was mich dann einfach in dem was ich so tue so bestärkt hat.

00:43:52: Und ähm...das war wieder sehr sehr wichtig.

00:43:55: also die zwei ja.

00:43:57: Ja zwei gute Typen.

00:43:58: Die regelmäßig

00:43:58: auch hier in der Sendung sind natürlich über aktuelle Projekte sprechen.

00:44:01: Ich mag die beiden wirklich über die Maße muss ich sagen weil es sind zwei sehr sympathische Zeitgenossen Und mit einem großen Wissen über Musik.

00:44:09: Absolut!

00:44:10: Wenn ich weiß, dass die irgendwas anfassen und was es mit Musik zu tun hat, weiss ich, das wird gut.

00:44:14: So kann man zusammenfassen?

00:44:15: Das kann

00:44:15: man definitiv so sagen, würde ich sagen ja.

00:44:17: Seit Jahrzehntausend einundzwanzig bist du bei Instagram, da hast du damals deinen ersten Post gemacht... ...und seit Jahrzehn-Zwanzig glaube ich, habe ich es überliefert, dass du gesagt hast ab jetzt bin ich hauptberuflich Musiker und mache nichts anderes mehr.

00:44:28: Zweiundzig, dreihundzwanzig eher.

00:44:31: Der erste Post auf Insta, der hat dann natürlich davor schon und die habe ich natürlich alle wieder rausgenommen.

00:44:37: Das

00:44:38: finde ich das schön.

00:44:38: wenn es dann

00:44:39: so ankommt, wie schön!

00:44:40: Ich hab da davor hier und da einfach Dinge ausprobiert und immer wieder geguckt und ich glaube das war auch super wichtig.

00:44:48: aber gut dass die da jetzt nicht mehr sind, das ist in Ordnung.

00:44:53: Genau also ich würde sagen hauptberuflich so zwanzig dreiundzwanzig.

00:44:56: das ist auch das Jahr wo zumindest mal einige Medien behauptet haben und ich glaube, das kann auch durchaus wahr sein dass sich der meist gebuchte CSD-Act bin.

00:45:05: Also ich war auf jeden Fall in diesem Jahr dann wirklich sehr sehr viel also das erste Mal so richtig viel unterwegs und ja

00:45:12: von einem CSD zum nächsten sozusagen?

00:45:14: Ja!

00:45:15: Zum Beispiel dieses Jahr, ich glaub dieses Jahr war es glaube ich wirklich meine größte CSDI Tour ab Anfang Mai jedes Wochenende mindestens auf einem CSDI gespielt und der letzte CSDI war jetzt den neunzehnte September.

00:45:28: Da bin ich auch froh, dass wir einen Termin gefunden haben bei deinem vollen Terminkalender.

00:45:31: Es

00:45:31: lag bei Weitem nicht nur an mir!

00:45:33: Das möchte ich gar nicht tun.

00:45:38: wie hier... Ich habe so viel zu tun, ich konnte nicht.

00:45:40: Ich wäre auch schon früher gekommen!

00:45:42: Aber wir haben ja einen Termin gefunden, ich will...

00:45:45: Ja, ja, Arsch auf meinen Haupt.

00:45:47: Es ging damit los, ich glaube irgendwann erschien der Artikel in der großen Zeitung mit den vier Buchstaben und die haben darüber berichtet.

00:45:53: und dann hat eine Kollegin mir gesagt, Mensch Maxim das ist wirklich ein feiner Typ, den hab' ich kennengelernt irgendwie und er lade ihn doch mal ein.

00:45:59: und da habe ich gesagt ja schreibe ich auf meine Liste Da standen aber schon ein paar Leute drauf.

00:46:05: Die Liste ist hier nicht kurz,

00:46:07: die ist tatsächlich lang.

00:46:08: in zehn Jahren mitten nach Zorc.

00:46:09: Da kommt schon einiges zusammen wirklich.

00:46:10: Ja

00:46:11: klar ich meine ja da

00:46:12: waren schon eine Menge Leute da manchmal erinnere ich mich gar nicht mehr dran obwohl dann fällt es mir wieder ein denke der war du warst auch schon mal hier ja weiß schon mal ist neun Jahre her.

00:46:21: Ich war noch nie hier das kann ich ganz klar

00:46:24: sagen.

00:46:25: Der einmal hier war der kommt oft wieder.

00:46:29: Bisher finde ich es auch sehr schön.

00:46:31: Ich weiß nicht, was jetzt noch kommt aber bisher finde ich's auch sehr schon.

00:46:34: Was könnte denn jetzt noch die Stimmung verderben?

00:46:36: Vielleicht bist du ja für eine Überraschung gut!

00:46:39: Wer

00:46:39: weiß das

00:46:39: denn?!

00:46:40: Nein,

00:46:41: das ist kein Fall... Also meistgewuchter Pride Act in Deutschland, das können wir an der Stelle mal sagen.

00:46:46: CSD ist ja so ein wichtiges Event sag' ich mal um zu zeigen wie vielfältig unsere Gesellschaft ist, ne?

00:46:51: Nicht alles was dabei ist gefällt mir gut muss ich ganz ehrlich sagen weil ich liebe Veranstaltung wo Menschen friedlich ausgelassen, mit Musik feiern.

00:47:00: Ja?

00:47:01: Aber es gibt so Dinge die mir reingeschmacklich nicht so gut gefallen, wo ich denke das müsste da nicht unbedingt stattfinden.

00:47:07: ist es aber so wie's ist weißt du und ich akzeptiere dass auch.

00:47:10: Ich finde aber dieses Event total wichtig um zu zeigen hey wir sind so viele und wir haben so viele verschiedene Facetten.

00:47:16: Das is unsere Gesellschaft Und das find' ich geil!

00:47:20: Also wenn der Grundgedanke ist... Dafür, ich bin für Vielfalt.

00:47:26: Ich finde es gut dass es das gibt dann finde ich ist auch absolut in Ordnung dass man auch Gedanken aussprechen kann wo man sagt das passt mir nicht so.

00:47:35: oder warum ist Es so?

00:47:37: dass man da einfach irgendwie ins Gespräch kommt ist auch total in Ordnungen.

00:47:42: Das ist ja das ist ja wohl total klar.

00:47:44: aber ich finde die Ebene sollte sein ich Bin dafür ich bin Für vielfalt ich bin ich finde das Gut Dass es Die CSDs gibt.

00:47:53: Und auf dieser Ebene kann man natürlich darüber sprechen, was genau der Inhalt ist und warum das so ist wie es ist.

00:48:01: Und deswegen bin ich da ja...

00:48:03: Ich kann dir sagen, dass mich daran stört, dass sich einige Leute versuchen zu missionieren weißt du?

00:48:08: Ich akzeptiere ja alle Formen davon, wie irgendwelche Menschen leben wollen.

00:48:12: Wenn aber jemand zu mir kommt und sagt pass auf du musst das genauso machen wie ich das mache dann finde ich das blöd weil ich entscheide für mich selbst was ich gut finde weißt du?

00:48:19: Ja das Blöde ist halt irgendwie auch dass auch diejenigen die da irgendwie sagen wir so wie du das so missionarstechnisch da irgendwie sehr aktiv sind irgendwie wenn man mit diesen Personen ins Gespräch kommt einander zuhört, dann ist das Ergebnis eigentlich immer ein gutes.

00:48:41: Ich glaube es ist einfach... Also es ist natürlich ein Thema was wirklich auch hochkomplex ist.

00:48:48: für Veränderung braucht es natürlich immer.

00:48:51: ich würde jetzt noch mal als extreme bezeichnen wenn man sich quasi immer nur anpasst.

00:48:57: wenn sich die lgbt iq plus immer angepasst hätte, wären wir bei weitem nicht da wo wir jetzt sind.

00:49:04: Und deswegen braucht es natürlich auch dieses anecken und das braucht dieses dass man auch vielleicht sagt Das ist mir gerade ein bisschen viel und so weiter damit sich da was bewegt.

00:49:15: und ich glaube Die Lösung ist aber ganz klar je öfter man sich wirklich begegnet und Je öfter mans da wirklich offen miteinander umgeht desto einfacher wäre das.

00:49:24: und Da habe Ich eine Geschichte Ich liebe sie so sehr, weil wir ... Also ich habe letztes Jahr auf dem evangelischen Kirchentag gespielt.

00:49:32: Als die Anfrage kamen war ich schon auch überrascht muss ich sagen.

00:49:36: Ich hab mit der Kirche wenig bis gar nichts zu tun.

00:49:40: Der Titel der Veranstaltung war Markplatz der Geschlechtervielfalt.

00:49:45: Wow!

00:49:48: Und das zu sehen wie dann quasi zufällig... Ein paar kamen natürlich zu dieser Veranstaltung mit dem Ziel dahin zu kommen, ein paar waren auch ganz sicher durch Zufall da.

00:50:00: Zu sehen wie sich Zuschauerinnen die sich mit dem Thema Vielfalt noch nie auseinandergesetzt haben, sich dann mit den ExpertInnen darüber unterhalten.

00:50:11: also das Konzept war dass quasi wir immer wieder musiziert haben und dazwischen gab es quasi immer eine Talk Runde ExpertInnen und die Zuschauerinnen durften da auch, wenn irgendwas unklar war.

00:50:24: Wenn sie einen Thema haben dürfen Sie auch diese Person was fragen um das zu erleben wie offen das war?

00:50:32: Und für wie viele dass irgendwie durch Zufall haben sich mal mit dem thema beschäftigt.

00:50:36: Okay ist eigentlich gar nicht so schlimm und macht irgendwie irgendwie total Sinn.

00:50:40: okay na gut Das war so schön.

00:50:42: ich war den ganzen tag war ich so irgendwie so beseelt nach mir.

00:50:44: okay eigentlich müssten wir so offen wie wir nur können aufeinander zugehen und dann würden auch Dinge, die für uns vielleicht erst mal als extrem auf uns wirken gar nicht so extrem sein.

00:50:57: Weil wir das dann irgendwie mehr nachvollziehen können.

00:51:00: ja ich will den Beispiel geben dafür Dass du nicht denkst, dass es in eine falsche Richtung geht.

00:51:04: Es ist ja so... Denke

00:51:04: ich bisher noch nicht!

00:51:06: Ich sage immer Du kannst doch machen wie du willst.

00:51:08: also wenn du dich wund anziehen willst Wenn du in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung geleben möchtest.

00:51:14: Wenn du weiß ich nicht tanzen durch die Gegend lauf mich.

00:51:17: Ich habe mit den ganzen Dingen gar kein Problem.

00:51:18: Wenn jetzt jemand zu mir kommt Beispiel Veganer kommen zu mir und sagt Wieso isst du Fleisch?

00:51:23: Ja weil's mir schmeckt oder weil ich aufgewachsen bin Und wenn der mir aufzwingen will, dass die einzige richtige Lebensweise eine Veganer ist.

00:51:31: Dann sage ich Nein!

00:51:32: Ist es nicht?

00:51:33: Ich entscheide doch für mich weißt du in den letzten Endes... ...ich akzeptiere da auch das Du vegan bist also akzeptier oder auch dass ich Fleisch esse und so ist das mit allen anderen Sachen auch ja.

00:51:42: Ich akzeptere alle verschiedenen Gruppen mit ihren verschiedenen Lebensmottos.

00:51:48: Motten.

00:51:49: Ja und da sind wir schon wieder bei diesem Thema.

00:51:52: Ich finde das ist überhaupt nicht verwerflich.

00:51:56: Sehr schön, wenn dir zum Beispiel ein vegan lebender Mensch sagt ich tue es weil das das und dass.

00:52:05: Und gibt ihr quasi die Möglichkeit auch?

00:52:08: Wenn er sich z.B Es wünschen würde, dass du's eventuell vielleicht auch dann übernehmen würdest irgendwann Ergibt dir die Infos und du machst mit diesen Infos dann am Ende was oder gibt dir eben die Zeit dafür.

00:52:21: und man muss auch sagen, man kann Veränderung nicht erzwingen.

00:52:26: Oder ich würde sogar sagen, Man kann Einsicht nicht erzwängen!

00:52:29: Ich kann jetzt natürlich wenn es jetzt um irgendwas also Wenn jetzt hier um irgendwas gehen würde wo ich dann bin davon total überzeugt?

00:52:37: Das müsstest du doch jetzt verstehen.

00:52:39: Und ich komme hier mit einem Argument Mit zwei drei vier fünf und Du willst es aber Jetzt in diesem Augenblick siehst du Es Nicht Ein Dann ist das so.

00:52:47: Süßes?

00:52:48: Das heißt ja nicht, dass ich irgendwann auch vegan werde!

00:52:50: Und du hörst... Wenn ich das Gefühl habe mein Gegenüber hört mir aber zu und nimmt es ernst was ich da gerade sage dann ist es doch schon mal wunderbar.

00:53:00: Mehr muss es eventuell auch nicht sein diese Utopie des nur weil ich mit vielleicht dann mit super Argumenten komme dass du dann in dem Augenblick sagst man kennt es ja von sich auch wie oft man also egal auf was man es dann bezieht.

00:53:15: Das wurde mir empfohlen schon vor einem Jahr und das wurde mir auch erklärt.

00:53:20: Und ich habe gesagt auf gar keinen Fall, jetzt denke ich mich bin so blöd!

00:53:24: So ist das manchmal.

00:53:26: Aber wir müssen unterschiedliche Meinungen raushalten, das ist der Punkt dabei und trotzdem können wir uns mögen und in die Augen schauen, weißt du?

00:53:33: Also es ist Demokratie

00:53:34: miteinander reden.

00:53:36: Das brauchen wir.

00:53:36: Wir brauchen Diskurs und wir dürfen unterschiedlicher Ansicht sein darüber.

00:53:40: Und das ist überhaupt gar kein Problem dass Menschen unterschiedlichen Meinungen haben und unterschiedliche Dinge wollen.

00:53:45: Das ist völlig normal, das gehört dazu.

00:53:46: So Maxim, lass uns über Mucke reden.

00:53:48: Lass uns über Musik reden!

00:53:49: Weil, im Jahr ist für dich ein besonderes Jahr.

00:53:53: Du warst also nicht nur unterwegs auf diesen verschiedenen CSD-Festivals der Welt sondern du hast auch deine erste Deutschsprache IP rausgebracht was Liebe wirklich kann.

00:54:01: Ja wohl ja Und

00:54:02: zwar Songs als Safe Spaces und das kannst du mal kurz erklären warum diese Songs so in sicherem Raum sind?

00:54:08: Für mich ist es sowohl bei meinen Auftritten als auch in meiner Musik will ich die Menschen, die sich das anhören.

00:54:17: Dass sie das Gefühl haben Sie werden gesehen wenn es ein Thema ist was sie vielleicht auch schon beschäftigt hat dass ich versuche damit auf der einen Seite sehr offen umzugehen, dass ich natürlich von mir erzähle aber auch versuchen meinen Texten den Personen auch den Raum zu geben, dass sie das auf sich beziehen können.

00:54:39: und für mich war wir am Ende ... zu schreiben, zwanzig-vierundzwanzig habe ich noch kaum die Songs gespielt.

00:54:48: Es wurden dann immer mehr Songs geschrieben und zwanzigh-fünfundzwanziger war der Punkt wo ich gesagt hab okay wir behalten noch ein paar englische Songs im Programm spielen aber eigentlich schon alle bis auf einen Songs der EP.

00:55:02: Das war für mich super spannend zu sehen wie die Bindung zum Publikum sofort eine ganz andere ist.

00:55:08: Ich meine, einer der ersten Songs, der auch für die EP und auch insgesamt einer der Ersten den wir auf Deutsch geschrieben haben war.

00:55:16: ich frag nicht mehr wann?

00:55:17: Und als wir den geschrieben haben was?

00:55:20: so dass sich abends dann auf dem Heimweg... ...ich musste irgendwann aus dem Bus aussteigen um eine gewisse Zeit noch zu gehen weil es mich so überwältigt hat was das alles mit mir tut und wie viel intensiver das ist.

00:55:35: Und wie Ungewohnt es für mich auf der einen Seite ist, mich auf Deutsch zu hören.

00:55:42: Also irgendwie ungewohnten und neu... Es war so eine Mischung aus.

00:55:47: ich höre jemand anderem zu und mir sehr wie noch nie noch nie zuvor.

00:55:52: Ich hör mich zum ersten Mal so Das ist ja ne Geschichte die haben ja sehr viel dass meint und dann war das irgendwie ich oder deutlich mehr ich So würde ich das auch sagen, auch wenn es irgendwie eine Geschichte ist die jetzt nicht super neu ist.

00:56:05: Aber das war bei mir genau so okay, das fühlt sich irgendwie ganz anders an und das war natürlich auf der Bühne anders.

00:56:12: Und jetzt ist es so, wenn ich nicht auf Deutsch spiele und ich hab bitte nur noch zwei meiner englischen Songs in meinem Programm Der

00:56:22: gehört dazu.

00:56:23: Da ist es so, dass ich den natürlich nach wie vor total liebe weil ich auch sehe was das mit dem Publikum macht.

00:56:31: Das singt man irgendwie mit und das ist super schön.

00:56:36: aber wenn ich das performe ist viel weiter weg von mir.

00:56:40: bei den Songs auf Deutsch ist es halt null überhaupt nicht.

00:56:43: die sind mir immer mehr mal weniger je nachdem wie es mir an diesem Tag geht usw.

00:56:50: Und so ähnlich ist es natürlich auch mit den Zuschauerinnen, das kommt natürlich ganz anders an und ich lieb's sehr.

00:56:57: Weißt

00:56:58: du was das Krasse ist?

00:56:59: Wenn man ein Auftritt von dir gesehen hat und dich singen hört und zwischendurch auch moderieren hört, Moderation von dir hört dann würde man niemals denken dass du irgendwann mal in deinem Leben gestortert hast.

00:57:09: Ja ja es ist wirklich so krass, also ich finde das auch immer.

00:57:15: Witz sein, weil wenn wir... Ich höre dich so gerne reden auf der Bühne und denke okay.

00:57:22: Das ist ja krass!

00:57:22: Also irgendwie ich hatte das.

00:57:24: letztes Jahr war es das erste Mal als es quasi bekannt gegeben wurde dass ich der erste Botschafter der Bundesvereinigung bin, war ich dann dort auch auf dem Bundesskongress und wurde da quasi eingeladen um eine Rede zu halten.

00:57:39: Nur?

00:57:40: Das war absurd einfach, das war wirklich dann okay.

00:57:43: wow jetzt gehe ich auf die Bühne.

00:57:44: Ich werde was sagen und dann gehe ich wieder.

00:57:47: aber ich fand es natürlich auch für mich einfach dass so etwas geht.

00:57:51: War natürlich super cool!

00:57:54: Wie gut hat das geklappt?

00:57:55: Es ist eigentlich sogar recht easy weil es war natürlich gerade weil's denn auch eine Rede wartig natürlich davor ausformuliert habe und irgendwie auch nochmal für mich ein bisschen durchgeprobt.

00:58:08: Es war sogar recht easy.

00:58:09: Davor war schrecklich, wirklich davor.

00:58:13: gerade weil es so...es war so ungewiss, weil ich diese Art von Bühnenauftritt in dieser Form noch gar nicht gekannt habe.

00:58:21: Aber ich fand es super.

00:58:22: Ich fand es total cool, muss ich sagen.

00:58:25: Das ist ähnlich wie bei deinem Musikauftritt?

00:58:27: Da stottersst du gar nichts zwischendurch und da hast du es genauso.

00:58:29: Du hast das so eine andere Art Performance glaube ich ne?

00:58:32: Ja,

00:58:32: es ist natürlich schon so dass auch meine Ansagen usw.

00:58:35: Die habe ich dann ein paar Mal schon gemacht.

00:58:38: Mir ist sehr bewusst was ich da tue, mir ist sehr bewusst was ich erzählen will oder nicht erzählen möchte.

00:58:45: Klar kommen immer wieder zufällige Einzelheiten, die ich so vielleicht nicht geplant habe.

00:58:53: Aber der Grundkurs ist natürlich total klar und es gibt mir natürlich genügend Sicherheit.

00:58:58: und man muss auch da ganz klar sagen eine Bühnenanmoderation ist ne ganz andere Geschichte als Ne Unterhaltung weil Ich natürlich krieg ja keine Antwort also ich muss nicht auf.

00:59:10: Also ich kriege ein Gefühl Vielleicht Da Kommen Vielleicht auch Arbeit Keine Antwort Auf Die Ich eingehen Muss.

00:59:15: Also Jetzt Keine Nachfrage das Kommt da nicht, denn das was ich zum Beispiel noch gar nicht hier gesagt habe so etwas wie eine Sprachnachricht zu formulieren war für mich eigentlich immer recht easy weil es keine Unterhaltung ist.

00:59:30: Die meisten stotternden Menschen bei denen ist es so wenn sie mit sich selbst vom Spiegel sprechen haben Sie keine oder super super wenig Symptomatik.

00:59:42: Es ist ja, es sind ja so ganz viele Dinge die dann irgendwie mitspielen.

00:59:46: Man kriegt natürlich sein Gegenüber mit.

00:59:47: wie reagiert die Person?

00:59:49: Da könnte eine Nachfrage kommen.

00:59:51: da sind natürlich auch ich meine das Thema Selbstliebe ist natürlich ein riesen Ding dieses Themen und nicht mal selbst Akzeptanz.

01:00:01: Scham vom Spiegel sieht dich keiner du siehst dich und hört dich auch niemand.

01:00:07: Das ist bei diesen Sprachen Nachrichten, Geschichten auch ähnlich.

01:00:10: Und wenn was schief geht, mache ich es halt neu!

01:00:13: Also in der Zeit, in der ich die größte Symptomatik hatte, waren meine Sprachnachrichten absolut fließen.

01:00:21: Ich habe sie halt ein paar Mal dann gemacht und diese Aufgabe war mir das Ziel so groß, dass es eben so perfekt ist wie es geht, dass sich das dann macht.

01:00:29: aber ich glaube, dieses Nachfragen, wie reagiert man denn?

01:00:33: Wie ist das Umfeld gerade?

01:00:36: Sind wir grade in einem Zimmer, wo es total ruhig ist.

01:00:40: Wo es diese eine Person gibt, die auf mich irgendwie eingehen kann und die genügend Zeit hat.

01:00:45: Und so

01:00:46: wie bei uns jetzt gerade?

01:00:47: Wir haben Zeit!

01:00:48: Das ist natürlich klar.

01:00:48: trotzdem kommt hier erschwerend hinzu dass man das will.

01:00:51: Man nimmt das natürlich auf und das ist natürlich schon nochmal ein bisschen anders.

01:00:56: Ich find's ja sogar gut.

01:00:59: Genau, ich hasse es nicht!

01:01:00: Das ist gut, deshalb bist du heute auch hier.

01:01:02: Maxi, mich hat eine Frage, die könnte durchaus eine blöde Frage sein.

01:01:04: aber gibt es so Situationen wie zum Beispiel wenn du ein Typ der sich in sich ruht?

01:01:09: Du bist völlig gechildert-Typ ne?

01:01:11: Aber es gibt ja bestimmt Phasen wo du auch mal so ausrastes und sauer bist.

01:01:15: Steuert das zu da noch oder kommt es dann, bekommen die Schimpfworte dann fließend rausgeflogen und zwar an den Kopf des anderen der gerade angesprochen wird?

01:01:21: Super unterschiedlich.

01:01:22: Also ist es schon so dass es ich würde fast sagen es ist ein Entwederoder Es kommt total drauf an mit wem.

01:01:30: also wenn ich jetzt mir einfach vorstelle Ich bin wütend auf mein Mann zum Beispiel zum Beispiel was manchmal passiert Es ist super unterschiedlich.

01:01:39: ich glaube dass er das gar nicht so sehr mitkriegt.

01:01:42: aber ich spüre dann schon Ich glaube, das kennt ja wirklich jeder von uns.

01:01:47: Man hat so einen Argument, eine klare Aussage.

01:01:52: Man kommt auf den Punkt und will den anderen wütend einfach überzeugen vielleicht?

01:01:58: Und dann geht irgendetwas schief und man verhaspelt sich oder was auch immer... Das ist natürlich für die Ernsthaftigkeit nicht ganz so schön!

01:02:10: oder auch für dieses wie sicher wirklich dann auch, dass ich kann es dir gar nicht so genau sagen.

01:02:18: Ich glaube auch deswegen nicht weil gerade wenn starke Gefühle dazu kommen man sich natürlich deutlich wenig... also das Thema ob ich bei einem Wort hängen bleibe ist da natürlich für mich also wenig bis gar kein Thema weil es ist natürlich was anderes gerade so viel wichtiger.

01:02:35: Deswegen kann ich es auch gar nicht so genau sagen.

01:02:38: Ich glaube, es kann alles sein und ich kann mir auch vorstellen dass die Symptomatik da schon ein bisschen hörbarer ist.

01:02:45: Aber ich habe selten Videoaufnahmen von dem, wie ich vom Fluch

01:02:49: an

01:02:50: gemacht.

01:02:51: Ich könnte mir alles vorstellen!

01:02:53: Aber ich kenne dieses Gefühl, dass sich gerade irgendwie aus Wut was sagen will und ich komme aber... ich spüre aber, das ist irgendwie ein Wort, was gerade irgendwie sehr schwer ist, aber es wäre super wichtig, dass ich dann dadurch auf den Punkt komme.

01:03:06: Und

01:03:06: alles beginnt mit A ne?

01:03:08: Ah ja, das is überhaupt kein Thema mehr.

01:03:09: Ach so, ich meine wie's zu dieser Zeit verweist dich nicht, durchaus.

01:03:14: Aber Gott sei Dank wollte ich sagen, aber es gibt ja wirklich viel mehr was man da so zu sagen kann.

01:03:20: Aber das stimmt schon also wieder.

01:03:21: Starke Gefühle können schon dafür sorgen dass die Symptomatik sich ein bisschen verändert in ihnen.

01:03:28: So könnte ich's vielleicht sagen.

01:03:30: In

01:03:30: welcher Sprache fluchst du dann?

01:03:32: Schon auf Deutsch, auf Russisch zu fluchen... Ich meine, ich konnte.

01:03:38: Es ist nicht so, dass ich das nicht kann.

01:03:42: Eltern mir das so beigebracht haben, dass das böse ist.

01:03:45: Dass es nicht geht.

01:03:46: also für mich ist auch echt so wenn ich jemanden höre der auf russisch flucht.

01:03:51: was härteres gibt's für mich nichts ist das krasseste finde ich.

01:03:54: das ist für mich immer noch jetzt irgendwie okay oh böse krass.

01:03:58: und sie haben halt wirklich vor mir nie geflucht also wirklich nie.

01:04:03: und es waren dann wenn überhaupt dann die anderen.

01:04:05: und deswegen ich könnte es.

01:04:07: aber ich glaube ich habe es wirklich so gut wie noch nie noch nie gemacht.

01:04:10: also deswegen Englisch, ja okay.

01:04:12: Ja vielleicht auch aber ich finde es auf englisch klingt's nicht so hart.

01:04:16: Also wenn man schon flucht dann auf Deutsch.

01:04:18: wie sieht das so glatt?

01:04:19: Wie sieht

01:04:19: das

01:04:19: gehört?!

01:04:20: So kann man das aussagen!

01:04:22: Gute Aussage!

01:04:22: Das ist jetzt der die Haupt-Aussage dieses Podcasts.

01:04:26: Wenn ein Volk gut fluchen kann sind wir Deutschen

01:04:29: Jawoll.

01:04:33: Ach ja, ein bisschen Spaß muss sein zwischendurch oder?

01:04:34: Auf

01:04:34: jeden Fall.

01:04:35: Auf jeden fall finde ich jetzt nach der Stunde die wir jetzt geredet haben dass du wirklich auch zurecht ausgezeichnet bist vom Berliner Sonat für deinen Engagement Auch gerade was so die Hilfe für Stotterer anbelangt und so weiter.

01:04:45: Also du bist ein guter Typ Ich wusste ja nicht was mich erwartet

01:04:50: Das stimmt das wusstest Du wirklich nicht.

01:04:53: Und jetzt bin ich mit unserem Gespräch examen als Berliner.

01:04:55: Ich bin nicht unzufrieden, das heißt also ich bin absolut zufrieden.

01:04:59: Aber ich muss dir da ganz kurz noch was dazu sagen.

01:05:02: und zwar war diese Auszeichnung vom Berliner Senat.

01:05:05: Da ging es gar nicht um meine Arbeit als Botschafter der BVSS.

01:05:10: Da gings um Spätaussiedlersichtbarkeit Genau, also deswegen da noch mal so ein bisschen was anderes.

01:05:16: Da ging es einfach darum dass ich öffentlich eben mit meiner Herkunft so um Gehwegstheben tue.

01:05:23: und das ist etwas was mir was für mich wenn nach einem Auftritt einen anderer Spätaussiedler eine andere Spädaussiedlerin zu mir kommt und irgendwie sagt oh ich hätte niemals gedacht dass ein Mensch mit einer ähnlichen Geschichte dass ich die Person auf einer CSD-Bühne sehe.

01:05:40: Das ist das, was mir so besonders nahe geht.

01:05:44: Weil das ist etwas, was ... Ich meine, die Akzeptanz von LGBTIQ+, wenn wir das auch nur auf Spätaussiedlerinnen beziehen, ist nicht groß.

01:05:56: und da ein bisschen was dazu beizutragen, dass sich andere Spädaussiedlernen irgendwie gesehen fühlen bedeutet mehr unfassbar viel.

01:06:06: Weil das ist etwas, dass es kaum Thema und... Das bedeutet mir wirklich besonders viel wenn es dann irgendwie passiert weil ich hätte das auch jahrelang fast nicht gedacht, dass andere spät aussieht Leinen also nicht dass natürlich keiner LGBT IQ plus ist aber dass jemand damit ja trotzdem so offen umgeht und auf ein CSD geht!

01:06:28: Das ist auch für mich total schön.

01:06:30: Danke

01:06:31: Und die Auszeichnung, die noch fehlt vom Bundesverband Stottern und Selbsthilfe wird dann sicherlich in den nächsten Jahren auch noch kommen.

01:06:39: Falls Sie zuhören!

01:06:41: Herr

01:06:41: mit Ihnen deine Auszeichnungen doch ich brauche mehr davon.

01:06:46: Du musst einfach mit dem, was du machst weiter machen und dann läuft das schon.

01:06:49: Du hast ja bei Spotify auch einige tausend Hörer die dich abonniert haben, die deine Musik feiern usw.

01:06:55: Und das würde ich jetzt zum Schluss unseres Gespräches nochmal aufgreifen.

01:06:58: wie geht es musikalisch weiter?

01:07:00: Was haste dir vorgenommen, was steht auf deiner Agenda für den nächsten Jahr?

01:07:04: Wir arbeiten natürlich schon an neuer Musik.

01:07:07: Also ich will auf jeden Fall nächstes Jahr eine zweite EP veröffentlichen.

01:07:12: und was ein großes Ziel ist, was auch schon in der Planung ist.

01:07:16: Ist eine erste eigene Akustik-Tour.

01:07:18: Wir haben jetzt immer wieder mal Akustikkonzerte gespielt, immer im BKA Theater Was immer wirklich sehr schön war Und dieses Jahr noch an zwei anderen Orten.

01:07:31: und die erste eigene akustiktur wäre so ein ziel.

01:07:35: Natürlich wieder viele CSD-Bühnen, da gehe ich jetzt erstmal aus.

01:07:41: Und wie gesagt wahrscheinlich so im Oktober eine erste eigene Akustiktour und wenn ihr das hören wollt wir sind Ende Mai wieder in BKA Theater am dreißigsten, glaube ich.

01:07:54: Und was wir vielleicht noch gar nicht gesagt haben... Ich meine du hast es natürlich genau richtig gemacht!

01:07:58: Mein Name wird natürlich als Maxim ausgesprochen aber...

01:08:02: Aber MKSM geschrieben?

01:08:03: ...geschrieben.

01:08:03: Also ich habe einfach irgendwann, ich weiß auch gar nicht mehr genau wieso alles Unnötige entfernt und das war das A und das I. Ja warum?

01:08:12: Vokale

01:08:13: ne?!

01:08:13: Das ist eine Geschichte die sollte ich jetzt anfangen so zu erzählen weil es macht total Sinn, aber das war nicht die Geschichte.

01:08:21: Ab jetzt würde ich das wahrscheinlich so erzählen, weil es macht viel mehr Sinn und ich kam da überhaupt gar nicht auf die Idee.

01:08:26: Weil ich eben auch zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so offen mit dem Thema umging.

01:08:30: aber vielleicht kam die Idee vielleicht auch damit.

01:08:32: Ich wollte natürlich schon auch dass das irgendwie optisch so ein bisschen anders aussieht Natürlich trotzdem immer noch was mit mir zu tun hat.

01:08:39: Aber ja A&I die Vokale Siehst du?

01:08:42: Aber MKSM sie doch geschrieben Cool aus und man kann's ja Maxim aussprechen oder ich mach das ja einfach so, weil ich so mir das aufgedrückt habe.

01:08:50: Und ich finde es passt auch extrem gut zu dir!

01:08:52: Vielen Dank!

01:08:53: Ja cool, danke schon!

01:08:54: Es gibt ja Interpreten die haben einfach nur einen Vornamen.

01:08:58: Manche heißen Ed Sheeran?

01:09:00: Oder Justin Bieber?

01:09:01: Das könntest du bei Maxim zum Beispiel nicht machen, weil man kann das schlecht singen, weil da war die andere Silbe fehlt.

01:09:06: Man müsste jetzt schon was anderes sich dann überlegen.

01:09:08: aber ja...

01:09:09: Aber bleib mal bitte, bleibt mal bei Maxim.

01:09:11: Das ist in Ordnung und mach uns noch weiter eine schöne Musik.

01:09:14: Und dann werden wir uns wahrscheinlich irgendwann in den nächsten Jahren hier wieder treffen und gucken was aus deiner Karriere geworden ist?

01:09:20: Ich

01:09:20: fände es auf jeden Fall sehr schön!

01:09:22: Wird es weitere Projekte mit Peter Plant und Ulflio Sommer geben?

01:09:25: Das kann ich gar nicht sagen.

01:09:27: also gerade ist nichts geplant.

01:09:29: Sie haben auch ganz klar ja mit ihren Musicals durchaus ordentlich zu tun.

01:09:36: Also ich würde sagen aktuell nein Ich liebe die zwei aber sehr und deswegen wer weiß, so können wir es vielleicht sagen.

01:09:42: Wer

01:09:42: weiß?

01:09:42: Vielleicht singst du nicht einfach in einem der Musicals mal eine schöne Pop-Ballade oder ein schönen Pop-Song wäre doch auch mal ne gute Idee, oder?

01:09:48: Seh ich

01:09:49: jetzt noch nicht!

01:09:50: Aber man weiß es ja.

01:09:51: also ich meine keine Ahnung wohin das einen irgendwie dann doch führt.

01:09:55: Man weiß es nicht.

01:09:56: Heute hat sich auf jeden Fall erstmal hier an dieses Studio von BWrade geführt.

01:09:59: Das ist wahr

01:10:00: Und es war schön dass Du da warst.

01:10:01: Vielen Dank.

01:10:02: Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute, mach weiter so mit dem was du machst und wir sehen uns wieder und hören dann was daraus geworden ist aus der Maxim-Geschichte.

01:10:09: Vielen

01:10:09: vielen dank dir dass du dir auch die Zeit genommen hast und bis bald!

01:10:13: Natürlich, was lange währt wird endlich gut.

01:10:15: Jawohl!

01:10:17: Bis nächst,

01:10:26: ciao!

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